Aktuelles

Wir haben noch Ernteanteile zu vergeben! Bei Interesse und Fragen, könnt ihr euch gerne bei uns melden. Hofführungen sind auch jederzeit nach Absprache möglich.

 

Termine

29.6. 19 Uhr, Hitzacker: Buen Vivir – das Recht auf ein gutes Leben
Ab 17 Uhr stellen verschiedene Initiativen aus dem Wendland sich und ihre Arbeit für das Gute Leben vor. Wir sind auch mit dabei und stellen die Solidarische Landwirtschaft vor. Um 19 Uhr geht es mit Alberto Acosta, Niko Paech, der Grupo Sal weiter. Mehr Informationen:
http://wachstumswende.wendland-net.de/post/buen-vivir-das-recht-auf-ein-gutes-leben-34552.

 

Garten-Bericht KW 25
Ab dieser Woche (KW 25): Zweiter Abholtag in Volzendorf
Ab dieser Woche gibt es die Möglichkeit auch donnerstags Gemüse und
Kräuter in Volzendorf abzuholen. Der Tag wird vor allem deshalb
eingerichtet, weil wir ab jetzt mehrmals wöchentlich ernten müssen, da
sich das Gemüse nicht so lange in der Ernte- oder Genussreife hält.

 

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Hallo liebe Solawistas,

es gibt immer noch keinen nennenswerten Regen. Wir sind 200 km vom Meer entfernt und es regnet seit 10 Wochen nicht. Das ist, auch wenn das Wetter Badefreund*innen gefällt, eine Katastrophe.
Und nicht nur eine Katastrophe für die Landwirt*innen und Bäuer*innen hier, sondern für uns alle, die wir hier leben. Wir hier können auf einen globalen Markt zurückgreifen, der uns 6x wöchentlich mit den Lebensmitteln aus der ganzen Welt versorgt und wir gar nicht merken, was um uns rum passiert, während wir im Wasser planschen oder im klimatisiertem Büro sitzen, Datenpakete verschicken
und in der Lausitz und im Rheinland die Kohlebagger ihre Arbeit tun. Diese Illusion haben wir aber erkauft, durch Ausbeutung von Menschen, Boden, Ressourcen und Zerstörung intakter Lebenswelten. Schöne Illusion. Und hier schaffen wir es nur, weil wir auf sehr alte Wasserreserven zurückgreifen, die wir mit enormem Energieaufwand ausbeuten um eine Ernte zu haben.
Danke, dass ihr mit uns daran arbeitet, diese Illusion zu verwerfen und uns mit den Realitäten zu konfrontieren und langfristige Lösungen zu finden.

(1) Der Mulch, den wir aus langstieliger Mahd und mit Hand ausgebracht haben, wird vom Weißen Gänsefuß durchbrochen. Mittlerweile ist die Hälfte der Mulchfläche grün. Da müssen wir ran und eine Möglichkeit finden, nächstes Jahr den Mulch gleichmäßiger auszubringen – wahrscheinlich mit einem Miststreuer. Am Mittwoch fahr ich mit Henning Winterhoff zur Maschinenvorführung bei Uelzen und dann sprechen wir mit Johannes Storch, der erfolgreich mit Mulch arbeitet und ein System und Maschinen dafür entwickelt hat.

(2) Mittlerweile haben wir den Umgang mit der Trockenheit etwas besser im Griff, so dass die Kohlrabi ziemlich frisch und saftig aussehen und wir uns in den Möhren auch mehr Gedanken darum machen müssen, dass sie nicht im Unkraut versinken, als dass sie vertrocknen. Aber gerade ist die Pumpe wieder mal kaputt gegangen.
Ernte
Dieses Mal Erfolgsmeldungen statt Verluste, wie in der letzten Woche: Es gibt Kohlrabi aus Satz 4 – mit einer Aberntequote über 90%, Salate aus Satz 5, hier schießen nur zwei Sorten, eine fliegt auch aus unserem Sommer-Sortiment (Batavia-Salat Laura), Fenchel 3 komplett abgeerntet, die Kräuter Dill, Koriander und Petersilie stehen gut da. Dem Blumenkohl ist es noch etwas zu warm.

Freiland
Letzte Woche haben wir den Lauch gesetzt. Es ist ein Beet weniger geworden als letztes Jahr, dafür wird es ein Beet mehr Grünkohl geben. Außerdem haben wir noch je ein Beet Herbstwirsing und Steckrübe
gepflanzt. Die Rote Bete ist gejätet, jetzt geht es ein zweites Mal in die Möhre.
Die ersten Sätze Salat, Kohlrabi, Fenchel und so weiter sind komplett abgeerntet. Die Beete werden wir die Woche für die nächsten Pflanzungen und Aussaaten (Buschbohne) vorbereiten.
Die Mahd der Gründüngung haben wir letzte Woche nicht geschafft, führen sie also diese Woche durch.

Folientunnel
Die Pflanzen gedeihen. Die Tomaten wachsen stetig, die Blüten werden von den neuen Hummeln bestäubt, was uns einen höheren Ertrag und leckerere Früchte verspricht, die Gurken setzen die ersten Früchte an, gleiches ist bei Aubergine und Paprika zu sehen. Die letzten beiden müssen aber
vegetativ (also Sproß und Blatt) noch etwas zulegen, bevor sie die Früchte gut versorgen können. Ich wunder mich etwas über die Stangenbohne, bei der ich davon ausgegangen war, dass sie jetzt schon
mal die ersten Fruchtansätze sehen ließe, aber ich warte noch auf die Blüten.
Blattgemüse
Kopfsalat (Cerbiatta, Kopfsalat, grüner Eichblatt, Romasalat)
Mangold
Bundzwiebel (Robelja)
Wurzeln und Knoll en
Fenchel (Fino)
Kohlrabi (Norika, Rasko, Blaro)

Kräuter
Koriander
Petersilie
Salbei
Oregano
Kräuter
Dill
Bohnenkraut
Basilikum
Thymian
Berg-Bohnenkraut
Liebstöckel

Julian für das Garten-Team (18.06. 2018)

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