Landbaukoop Lemgow

Die Landbaukooperative ist der Zusammenschluss von sechs handwerklich produzierenden Betrieben: die Gemüse-SoLawi und die Montagsbäckerei aus Volzendorf 9, der Apfelverein aus Volzendorf 13 und die Nutztier-Arche-Kooperative. Alle Produkte werden, so gewünscht, ebenfalls in den Depots in Gartow, Lüchow und Salzwedel verteilt.

Im Folgenden stellen wir uns und unsere Produkte kurz vor:

Die Montagsbäckerei

Wir sind eine undogmatische Vollkornbäckerei und backen mit selbstgemahlenem Roggen und Weizen aus dem Lemgow (bald auch Dinkel), 1050er Weizenmehl, verschiedenen Saaten, Gewürzen (ökologischer Herkunft) und Gemüsen (aus eigenem Anbau). Als Triebmittel verwenden wir Roggen- und Weizensauerteig und/oder Hefe. Gebacken wird ausschließlich im Holzofen. Die Brote wiegen zwischen 250 Gramm und 1,5 Kilo.

Wir kalkulieren etwas mehr als vier Euro pro Kilo Brot als Einheitspreis. Was bedeutet, dass ein Kilo 20 Euro im Monat kostet. Die Bestellmenge könnt ihr in 250g-Schritten festlegen.

Bitte vereinbart nach Möglichkeit ein Abonement und veranlasst ein Lastschriftmandat (oder Dauerauftrag) auf das Solawi Konto.

Apfelverein Lemgow/Woltersdorf – Verein zur Förderung alter Obstsorten

Wir sind ein kleines Obstkollektiv, bekannt unter dem Namen unseres Bildungsvereins “Apfelverein Lemgow/Woltersdorf”, aus dem Lemgow. Mit der Ernte von ca. 1000 gepachteten Obstbäumen (überwiegend Apfelbäume) können und wollen wir nicht nur uns und unser persönliches Umfeld versorgen sondern noch ein paar Menschen mehr.

Wir bewirtschaften die Flächen ökologisch und an ganzheitlichen und naturgemäßen Zielsetzungen orientiert, ohne dabei ein Label zu tragen.

Die Abgabemengen belaufen sich auf etwa 1-2kg im Schnitt wöchentlich pro Anteil, allerdings sind sie möglicherweise stark schwankend je nach Erntejahr.

Die Finanzierung gestaltet sich ähnlich wie bei der Solawi: bitte zahlt je nach Einkommen pauschal 5 bis 15 Euro monatlich und veranlasst ein Lastschriftmandat (oder Dauerauftrag) auf das Solawi Konto.

Außerdem:

Kooperative – Unsere Tiere – für Wiese und Teller!

Artgerecht gehaltene alte Rassen, Gaumenschmeichler für jeden Geschmack! Vom Rind, Schwein, Lamm (Schaf und Ziege), Geflügel (Gans, Ente, Huhn)
Unser Ziel:
Agrobiodiversität – ein Schlagwort das im Moment verstärkt durch die Presse geistert. Für Pflanzen und Gemüse ist es vielen bewusst was es bedeutet, wie wichtig die Vielfalt ist, dass Monokulturen und Hybridpflanzen nicht nachhaltig sind. Bei den Nutztieren sieht es anders aus. Auch die Bioverbände setzen bei den Nutztieren leider auf Hybridrassen, statt auf Vielfalt und Nachhaltigkeit. Von den 6400 Haustierrassen weltweit, sind über 40 % vom Aussterben bedroht. Wöchentlich stirbt eine Haustierrasse aus! Die alten Rassen: sie wachsen zu langsam, sind oft kleiner, haben eine geringere Eier-, Milchleistung. Die Wirtschaftlichkeit ist bei Ihnen deutlich schlechter, die Kosten für den Züchter dadurch oft deutlich höher. Die meisten Züchter alter Rassen sind Hobbyzüchter, die keine Subventionen und Fördergelder bekommen. Aber: die Tiere sind widerstandsfähig, robust, brauchen selten oder gar keine Medikamente, können ganzjährig draußen gehalten werden und für die Landschaftspflege eingesetzt werden. Sie verfügen über gute Muttereigenschaften und leben in Familienverbänden. Viele dieser Rassen begleiten den Menschen seit hunderten oder auch tausenden von Jahren und haben so einen großen Anteil an einer gemeinsamen Kulturgeschichte. Aber: Die Zucht der alten Rassen bedeutet eine große züchterische Verantwortung wenn man all die guten Eigenschaften erhalten will. Während weibliche Tiere häufig als Zuchttiere in der Zucht verbleiben bzw. als Zuchttiere verkauft werden können, braucht es zur Arterhaltung nur einen geringen Prozentsatz an männlichen Tieren. Bei den Bocklämmern, Bullen und Hähnen werden deshalb nur die besten zur Zucht zugelassen. Die anderen sie dienen der Kostendeckung des Zuchtbetriebes und sind so genauso wichtig wie alle anderen. Es ist uns sehr wichtig den Tieren wertschätzend zu begegnen. Nicht nur im täglichen Umgang und durch eine möglichst tiergerechte Haltung, sondern auch auf dem Weg zum Teller.

Wer ist „Wir“?
Wir haben uns mit einigen Züchtern und anderen Nutztier-Archen zu einer Kooperative zusammen geschlossen, die gerade anwächst . (Aktuell sieben Höfe) Wir wollen ein Netzwerk aufbauen – eine Schnittstelle zwischen Genießern und Züchtern um die Vermarktung zu vereinfachen und Verbrauchern regelmäßiger etwas anbieten zu können. Jeder Züchter legt selber fest, was er als finanziellen Beitrag zu seiner Zucht über den Verkauf seiner Produkte benötigt. Das kann je nach Betrieb, Tierart und Wetter variieren. Die Züchter legen jeweils fest, wie die Produkte abgegeben werden. Auch das kann unterschiedlich sein, Genießer können so auch flexibel entscheiden ob sie und welchen Bedarf sie haben. Wer gerade abgibt und wie das Procedere ist, wird dann mit der Bekanntgabe der Schlachttermine erklärt. Die Betriebe stellen sich dann auch noch einmal kurz vor.

Abgabe
So individuell und vielfältig wie unsere Tiere.
– Abgabe in 5/10 kg Fleisch-Paketen mit allem was da ist
– Abgabe in 5/10 kg Fleisch/Wurst Paketen. Wurstsorten nach Absprache und Jahreszeit
– Abgabe einzelner Stücke/Würste/Schinken/Speck/Schmalz
– halbe Lämmer, einzelne Partien (z.B. Kotelett)
– Geflügel je nach Jahreszeit
– Eier (Ente, Huhn)
– Wolle, Rohwolle, Strickwolle, Filzwolle etc.
– Felle
– Pansen, Knochen etc. zur Hundefütterung.
Und natürlich Verleih von vierbeinigen Rasenmähern, Abgabe-Tausch von Zuchttieren Und wer keinen oder nicht genug Platz in der Truhe hat, kann sich für ein paar Euro dauerhaft ein Fach oder vorübergehend einen Korb im Kalthaus von Prezier mieten. Lasst euch nicht erschrecken vom langen Text, fragt uns Löcher in den Bauch 🙂 Ansprechpartner für die Kooperative sind:
Britta von der Nutztier-Arche in Dangenstorf
Claudia von der Nutztier-Arche in Prezier